Schlagwort: Splatter

Die kontroversen, extremen und polarisierenden Filme der 80er Jahre

Wie immer gilt für diese spezielle Liste: Prämiert werden nicht die besten kontroversen und polarisierenden Filme des Jahrzehnts, sondern die, die am extremsten waren, die am meisten polarisieren konnten, die am kontroversesten aufgefasst wurden und werden. Wirklich erstklassiges filmisches Material gibt es in diesem speziellen Fall, dann auch tatsächlich kaum zu finden. Abgesehen von Die letzte Versuchung Christi (der die Kontroverse auch nicht wirklich suchte, sondern dem sie viel mehr aufgezwungen wurde), sind die restlichen Vertreter im besten Fall Durchschnittsware, im schlimmsten Fall kompletter Schund, der einzig durch seinen Shock Value einen Platz in der Filmgeschichte gefunden hat. Das war bei den kontroversen Filmen der 90er und 2000er Jahre durchaus anders. Und noch eine Premiere, je weiter wir uns in die Vergangenheit bewegen aber umso folgerichtiger: Mit den Rape Culture Teeniestreifen hat es nicht nur ein Film, sondern gleich eine ganze Filmreihe (wenn nicht sogar ein ganzes Genre) hierhin geschafft, dessen kontroverse Natur vor allem durch den retrospektiven Blick entsteht; Filme, die damals nur ein mildes Lächeln ernteten, heute aber als filmische Sinnbilder für eine Kinoära stehen, in der auch Belästiger und Vergewaltiger Sympathieträger sein durften, deren Verbrechen gar verharmlost wurden oder im schlimmsten Fall zur Erheiterung des Publikums dienten. Ansonsten, auch 80er typisch, viel Zeug aus der Gore- und Splatterecke, immerhin ein genuin deutscher Blasphemiefall und ein wenig mehr der Vollständigkeit halber ein absolut sehenswertes Werk aus dem experimentellen New Yorker Untergrund.

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Die besten Trash-Filme der 80er Jahre II

In den 80ern gab es wirklich genügend gediegenen Müll, um einen zweiten Best-of-Trash Artikel zu rechtfertigen. Wie schon in Teil Eins ist auch dieses mal wieder Troma vertreten. in diesem Fall mit der Class of Nuke ‚Em High. Während die Troma-Machwerke wie auch der Melt-Film Klassiker Street Trash ohne größeren Widerspruch hier rein gehören, – ebenso wie das türkische Rambo-Rip-off Rampage – darf zumindest vorsichtig die Frage gestellt werden, was die bissige Satire Sie leben hier verloren hat. Einerseits ist dieser SciFi-Verschwörungstheorie-Bastard viel zu politisch, zu subversiv und auch irgendwie zu clever, um einfach als Trash abgetan zu werden. Andererseits besitzt er eine (gefühlt) 5-Stunden lange Kampfszene die nirgendwo hinführt, Sonnenbrillenfetischismus und Roddy Fucking Rowdy Piper. Insofern…

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Die besten Trash-Filme der 80er Jahre I

So… die Zeichentrickfilme haben wir endlich hinter uns gebracht. Zeit, wieder zu etwas Handfesterem überzugehen… TRASHHHHH! Und zwar solcher der feinsinnigen, unterhaltsamen Sorte. Alle hier geposteten Filme sind mal mehr mal weniger unfreiwilliger Ramsch. Aber irgendwie doch zu gut, um als schlechte Filme abgetan zu werden. Natürlich zählen dazu, SciFi-Klassiker wie der wunderbar cheesige Flash Gordon, aber eben auch der meiner Meinung nach komplett unterschätzte, epische Masters of the Universe. Für den richtig schlechten Geschmack gibt es Bad Taste, von einem Regisseur, der sich später komplett aus der Trash-Ecke rausinszenieren sollte. Und Troma darf natürlich auch nicht fehlen. Hier erst einmal vertreten mit dem Kultklassiker Toxic Avenger. Und wem das alles noch zu stilsicher ist, der dürfte mit dem vollkommen überdrehten Machwerk Buckaroo Banzai seine Freude haben.

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Die besten Filme 2017: Dave Made a Maze (Splatter/Horror/Fantasy/Comedy-Hybrid)

Es ist nicht das erste Mal, dass ich mir Gedanken über die Folgen des Videothekensterbens für die „Direct to DVD“ oder „Best Performance on DVD“- oder noch allgemeiner Indie-Filmkategorie mache. Und es wird mit Sicherheit nicht das letzte Mal sein. Ich glaube auch nach wie vor, dass die langfristigen Folgen dieses Prozesses noch nicht vollkommen zu überblicken sind, und dass ebenso noch nicht ausgemacht ist, ob es sich um positive oder negative Folgen (oder von beidem ein bisschen was) für diese Nische der Filmwelt handelt. Streaming ist die neue Realität, mit der sich alle „Direct to DVD“-Produzenten und darüber hinaus alle Filmproduzenten überhaupt auseinandersetzen müssen. Insbesondere, weil durch den Wegfall der Videotheken nicht einfach ein Verbreitungskanal wegfällt, sondern vor allem einer, der ganz bestimmten Gesetzen zu gehorchen schien, von denen viele Filme profitieren konnten. Manche, zum Beispiel die deren Hauptvermarktungsstrategie der „Fehlgriff“ im Videothekenregal zu sein schien (* Hust Asylum), etwas mehr, andere etwas weniger. Leid tun kann es einem vor allem um jene engagierten unabhängigen Werke, die – selbst wenn sie einen Kinorelease hatten – schon immer davon lebten, im Videothekenregal (wieder-)entdeckt zu werden und dort durch Mund-zu-Mund-Propaganda von der unbekannten Indie-Perle zum Kultfilm aufzusteigen: Filme wie Evil Dead oder Donnie Darko (wahrscheinlich einer der letzten dieser Art), die offene Videothekenbesucher brauchen, die auch mal neben die üblichen Verdächtigen greifen. Und genau ein solcher Film, dem ein Videothekenrelease mit Sicherheit extrem gut getan hätte, der nun aber in einer Streamingwelt um die Aufmerksamkeit des Publikums kämpfen muss, ist Dave made a maze (2017), der gut zwei Jahre brauchte, um überhaupt in Deutschland anzukommen.

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Die besten Superheldenfilme und Comicverfilmungen der 80er Jahre

Wir bleiben weiter im Genre-Kino und unternehmen zumindest den Versuch, der Tradition der Filmretrospektiven vorangegangener Dekaden ebenfalls treu zu bleiben. Diesbezüglich stehen Comicverfilmungen und Superheldenfilme auf dem Programm. In den 00er Jahren war das kein größeres Ding, gab es in dieser Dekade doch unzählige gute Marvel-, DC- whatever Flicks. In den 90ern gestaltete sich die Sache dagegen weitaus schwieriger… und spätestens jetzt, in den 80er Jahren gleicht die Suche nach guten Subgenre-Vertretern der Suche nach der Nadel im Sch… Heuhaufen. Ein wirklich bedingungsloses Meisterwerk hat das Jahrzehnt tatsächlich nicht zu bieten. Stattdessen viel Durchschnitt, viel Mist und alles in allem relativ wenige beachtenswerte Filme. Einige wenige Highlights kristallisieren sich heraus, jedoch halten selbst diese keinem Vergleich mit folgenden Jahrzehnten stand. Am ehesten darf noch Batman das Jahrzehnt meisterhaft abschließen. Superman II bietet immerhin saubere Nonsens-Unterhaltung zu Beginn der Dekade. Und sonst…? Hmmm… Ich hätte noch Popeye (ja, ernsthaft!), den grimmig spaßigen Conan (wirklich!), den trashigen Flash Gordon (ehrlich!) und den noch trashigeren Toxic Avenger (kein Scheiß!) im Angebot. Hand aufs Herz: Auf der Suche nach Superhelden- und cineastischen Comic-Meisterwerken seid ihr in anderen Jahrzehnten besser aufgehoben. Die wenigen, allemal empfehlenswerten Highlights folgen trotzdem. Mit diesen Filmen macht ihr jedenfalls nichts verkehrt.

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Horrorfilme der 80er Jahre: Was sonst noch so geschah…

Okay… ähnlich wie bei den Fantasyfilmen der 80er Jahre fühle ich mich geradezu dazu verpflichtet, diesen Artikel nachzuschieben, allein um darauf aufmerksam zu machen, was im 80er Jahre Horrorkino tatsächlich geschah und was dabei alles schief gelaufen ist. Immerhin habe ich stolze sechs Artikel zu den besten Filmen des Genres zusammengestellt und dadurch könnte doch der Eindruck entstanden sein, dass die 80er ein glorreiches Jahrzehnt für cineastischen Schrecken waren. Nope. Die große Anzahl der Best-Of-Artikel rührt primär daher, dass ich einfach mal Genre-Fan bin, Horrorfilme seit jeher liebe und entsprechend in großem Maße konsumiere. Und rein quantitativ müssten die 80er dann auch folgerichtig vollkommen mein Jahrzehnt sein. In wohl keiner anderen Dekade erblickten so viele Schocker, das Licht der Welt, in keinem anderen Jahrzehnt wurde so viel gemordet, gemetztelt und Furcht eingejagt.

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Die besten Horrorfilme der 80er Jahre V

Bald sind wir durch mit den Horrorfilmen der 80er Jahre… und ich habe wieder festgestellt, dass gerade dieses Genre in diesem Jahrzehnt bestens dazu geeignet ist Lächerlichkeit und Genialität aufeinanderprallen zu lassen. So ganz ohne Albernheiten und Peinlichkeiten kommen auch die nun genannten Filme nicht aus… und bewegen sich dennoch auf hohem bis höchstem Niveau. In Die Hand lässt Oliver Stone den menschlichen Körper Amok laufen, während dieser in Das Tier und Katzenmenschen gleich vollständig zu seinem animalischen Spiegelbild mutiert. Animalische Geschöpfe bilden auch in Wolfen die Hauptbedrohung, wenn auch geschickt durch Mystery und Ökothriller-Momente aufgebrochen. Und in dem B-Movie-Flick From Beyond drehen sowieso alle komplett am Rad: Menschen, Tiere, Dämonen… und feiern ein makaberes, groteskes Festival des Grauens. There will be blood, baby…

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Die besten Horrorfilme der 80er Jahre IV

In Teil vier darf es wieder etwas bissiger, gehässiger und auch blutiger zugehen… Für eine ganze Ladung Innereien und blutiger Schockeffekte sorgen der Kultfilm-Zwillingsbastard The Evil Dead sowie seine Fortsetzung Evil Dead 2, die hierzulande wohl am ehesten unter dem Titel Tanz der Teufel bekannt sein dürften. Ebenfalls bizarr und mit ner Menge Blut arbeitet die Gothic Novel Adaption Docteur Jekyll et les femmes, die alles andere ist als bloß eine weitere Schauergeschichte der Düsterromantik. Etwas ruhiger und subtiler hingegen ist John Carpenters Geister-Märchen The Fog – Nebel des Grauens, während Gremlins – Kleine Monster den Horror vergnügt zum Mainstreampublikum führt. And last but not least, An American Werewolf in London, der der eigentlich abgegessenen Werwolf-Thematik nicht nur neue Seiten entlockt, sondern darüber hinaus auch als verflucht guter Horrorschocker zu unterhalten weiß.

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Die besten Horrorfilme der 80er Jahre III

Wir pendeln weiter zwischen Hollywood-Grusel und Independent-Horror. In der dritten 80er Horror-Retrospektive wird es zumindest kurzfristig wieder „etwas“ braver, berechenbarer und vor allem familiengerechter. Mit Poltergeist stellen Steven Spielberg und Tobe Hooper unter Beweis, dass es durchaus auch so etwas wie die Family-Version des klassischen Horrors geben kann. Stephen King ist auch wieder zu Gast, dieses Mal mit dem Meisterwerk Shining, das der Autor der Vorlage dem ausführenden Regisseur Stanley Kubrick wohl nie verziehen hat und das zugleich die beste King-Verfilmung überhaupt ist. Surreal, ungewöhnlich und extravagant wird es im psychedelischen Höllentrip und den beiden Spät-Giallos Opera und Tenebrae, in denen Dario Argento sowohl ästhetisch als auch inhaltlich vollkommen spinnert, ungeniert am Rad drehen darf. Und für den Trash-Faktor sorgt der ausgesprochen vergnügte, nichts desto trotz beängstigende Zombie-Thriller Re-Animator.

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Die besten Horrorfilme der 80er Jahre II

Nachdem bei der letzten Horror-Retrospektive primär brav gruseliges bis episches Horrorkino dran war, drehen die nun auftauchenden Horrorfilme deutlich an den Daumenschrauben. Gleich zwei Index-Kandidaten, die damals der BPjM zum Opfer fielen, stehen heute auf dem Programm: Die Mörderischen Träume in A Nightmare on Elm Street und die wandelnden Toten in Day of the Dead waren offensichtlich zu viel für die prüden Sittenwächter von einst. Unblutiger und Traditioneller geht es dagegen in dem Gothic-Horror-Schinken Die Braut zu, während Fright Night sich munter vergnügt in der 80er Trash- und Mainstream-Ecke ausbreitet. Und Body- sowie Monsterhorror war in den 80ern natürlich auch noch ein großes Thema, in diesem Rückblick vertreten durch die so verschiedenen – und doch gleichermaßen polarisierenden – Regisseure David Cronenberg und Chuck Russell, die mit Die Fliege und The Blob auf unterschiedliche Art das Monströse zum Widerspiegel des menschlichen Scheiterns werden lassen.

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Die besten interessantesten Horrorfilme 2018: Mandy mit Nicolas Cage

Vor kurzem hatte ich ein Gespräch mit einem guten Freund, in dem dieser mich daran erinnerte, dass ich wohl einst – vor über 15 Jahren – Nicolas Cage zu einem meiner Lieblingsschauspieler erklärt hätte. Ehrlich, ich kann mich daran wirklich nicht mehr erinnern, halte es aber, wenn ich an diese Zeit zurückdenke, für absolut plausibel, dass ich zumindest eine große Verteidigungsrede für den oft veralberten, oft nicht ernst genommenen Overacting-Bro gehalten habe. Immerhin waren das damals die frühen 2000er Jahre. Und auch wenn Nicolas Cage zu dieser Zeit schon mit bizarr überzeichneten, testosteronschwangeren Auftritten wie Con Air (1997) oder Gone in 60 seconds (2000) negativ aufgefallen war, war er doch noch ein Stück entfernt von späteren Nutball-Rollen wie The Wicker Man (2006) oder Ghost Rider (2007), geschweige denn den noch späteren noch groteskeren Actionrollen in zahllosen B-Movies. Außerdem war das auch die Zeit von Adaptation (2002) und The Weather Man (2005), wo er zeigen durfte, dass er auch mehr kann als manisch und hysterisch in die Kamera zu grinsen. Anyway, mittlerweile hat Nicolas Cage seinen Ruf als wahnsinniger Overacter weg; absolut zurecht ist er aktuell mehr Meme als Schauspieler, geliebt und gehasst wegen seiner furiosen, bizarren Auftritte, oft verspottet, selten wertgeschätzt. Und ohne wieder eine große Verteidigungsrede auspacken zu wollen: Der Mann kann was. Der Mann kann mehr und hat es sicher nicht verdient, in zahllosen billigen Revenge Thrillern verbraten zu werden. Panos Cosmatos‘ Mandy (2018) hat durchaus das Potential den Ruf von Nicolas Cage wiederherzustellen und auch mehr: Immerhin scheint er fast so was wie eine Verbrüderung zu sein von Cages letzten, platten Rachethrillern, seinem Hang zum Exzentrischen und seinen – zumindest früher – immer wieder überraschend künstlerischen Arbeiten. Denn Mandy ist ein B-Movie Revengethriller, verpackt in einem sehr artifiziellen, zäh fließenden Höllentrip; eine düstere Ode an das simple Action-, Barbaren- und Horrorkino der 80er Jahre, aber auch eine Verbeugung vor dem Surrealismus, dem Giallo und sogar den symbolistischen Werken eines Tarkowskij. Selten zuvor war es so aufregend, Nicolas Cage in Aktion zu sehen.

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Die besten Trash-Filme der 90er Jahre II

Und weiter gehts im Kino der niedersten Niederungen, der obskuren Ideen und kostengünstigen Antipoden zum Big Business. Dieses Mal haben sich gleich ein paar qualitativ hochwertige Filmversatzstücke in unserer Trash-Schau eingefunden. Neben Christoph Schlingensiefs Trash-Blaupause United Trash – die wie alle seine Filme heftig mit Avantgarde und Hochkultur kokettiert – kümmern wir uns um das deutsche Trashurgestein Helge Schneider und seinen Anti-Western Texas, freuen uns noch einmal auf Troma-Ware bei Sgt. Kabukiman und packen mit dem Geballer von Rutger Hauer in Split Second und den Nippeln von Demi Moore in Striptease zumindest noch zwei Filme dazu, über deren Qualitäten man vorzüglich streiten kann.

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Die besten Trash-Filme der 90er Jahre I

In der Trash-Retrospektive der 00er haben wir die Trash-Perlen und schlechten Filme zusammen in einen Artikel gehauen, was genau genommen schlichtweg unfair ist. Denn es gibt einen schmalen, aber umso essentielleren Grat zwischen miesen Filmen und herausragenden Trashperlen, ein Grat, der entscheidet, ob wir an einem schlechten Film Spaß haben oder ob er uns langweilt oder gar ärgert. Genau jener Schwelle wollen wir in der 90er Retrospektive der Tieflader Rechnung tragen. Die Filme in diesem Artikel sind keine guten Filme im gewöhnlichen Sinne, nach cineastischen Maßstäben sogar oft genug ziemlich üble Machwerke. Aber verdammt nochmal, sie haben Spaß gemacht. Es war ein Genuss sie zu sehen und sie haben das Erbe des Midnight-, Trash- und Exploitationkinos würdig in eine neue Filmepoche transferiert. Hier kommen sie: Garantierter Filmspaß auf garantiert niedrigstem Niveau.

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Die besten Horrorfilme der 90er Jahre II

Wir machen weiter mit unserer 90er Horrorretrospektive und erwähnen gleich zweimal den King of Horror, Stephen King. Darüber hinaus allerlei Vampiristisches – von der klassischen Gothic Novel Adaption bis hin zu postmodernen Varianten. Außerdem das faszinierende Regiedebüt von Guillermo Del Toro, eine kultige Freakshow von Clive Baker, italienische Zombies, amerikanische Kannibalen und asiatische Mord- und Folterorgien. Die besten Horrorfilme der 90er, Teil 2, direkt nach dem Klick.

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Die extremen, polarisierenden und kontroversen Filme der 2000er Jahre

Extrem ist natürlich ein ziemlich dehnbarer Begriff… und mit den besten Horrorfilmen und auch den besten surrealen Filmen haben wir diese Sparte bereits ganz gut bedient. Aber es gab noch Krasseres als das bisher Vorgestellte: Hartes, Gewalttätiges, an der Schmerzgrenze Balancierendes. Filme die sadistisch waren, oder auch masochistisch; Filme die ihren Zuschauern einiges abverlangten und nicht zuletzt auch immer wieder für abgebrochene Kinobesuche oder Empörungen bei diversen Festivals gut waren. Dabei sind es nicht zwangsläufig gute Filme, mitunter sind sie einfach nur hart, schwer verdaulich oder tatsächlich polarisierend und kontrovers bis zur Ärgernis. Dennoch haben alle die vorgestellten Filme ihre Existenzberechtigung. Sie haben dem Medium seine Grenzen aufgezeigt, indem sie diese überschritten haben, indem sie mit diesen gespielt haben, indem sie bewusst den Weg des größten Widerstandes gingen. Die härtesten, die kontroversesten, die am meisten diskutierten… die extremsten Filme der Dekade. Wie immer nach dem Klick.

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Die besten Horrorfilme der 2000er Jahre

Nach den besten Fantasyfilmen des Jahrzehnts bleiben wir noch kurz im phantastischen Bereich. Grusel- und horrortechnisch ist so manches passiert in der letzten Dekade. Es gab eine ausufernde Zombie-Widergeburt, einen unglaublichen Hype um das asiatische Gruselkino (das diesen Artikel auch wie eine Welle überfluten wird), eine strukturell interessante Horror Nouvelle Vague aus Frankreich und die Ankunft des Splatter, Gore und Midnightmovies im Mainstreamkino. Folgerichtig erlebte der Horrorfilm einen wahren Boom, ein Hoch an Zuschauerzahlen, das man seit der verebbenden Slasher-Welle nicht mehr für möglich gehalten hatte und eine ganze Riege an erstklassigen, zweitklassigen und leider auch drittklassigen Filmen. Unsere Highlights des Spuk- und Blutoverkills wollen wir euch an dieser Stelle nicht vorenthalten.

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Zombiefilm-Kurzrezensionen: The Returned, Ben & Mickey vs. the Dead, Mutants, World War Z, White Zombie

Genau so schwer wie seine Protagonisten ist das Genre des Zombiefilms totzukriegen. Nach dem großen Revival der 2000er Jahre und einer wahren Blütezeit an Remakes/Fortsetzungen/Neuerfindungen ist der Zombiefilm auch im Jahr 2014 quickuntot. Und ich habe das Gefühl, gerade in den ersten beiden Quartalen mehr Filme rund um Zombies gesehen zu haben als im gesamten Jahr davor. Also ist es mal wieder an der Zeit einen klar fokussierten Filmabriss zu schreiben, unter den Tags: Zombies, Untote, Infizierte… Neben neuen Vertretern wie den klassischen Fantasyfilmfest-Flicks The Returned und Ben & Mickey vs. the Dead werfe ich einen kurzen Blick auf den schon etwas älteren französischen Horror Nouvelle Vague Mutants aus dem Jahr 2009 und den letztjährigen Hollywoodbeitrag zum Subgenre World War Z. Und da die Zeit gerade da ist, schadet es auch nichts, sich kurz mit dem Klassiker überhaupt auseinanderzusetzen. White Zombie aus dem Jahr 1932, der gemeinhin als der erste Zombiefilm überhaupt gehandelt wird.

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